Dienstag, 16. März 2010

Gaby´s Bericht aus Marrakesch - 3. Tag (Abend)

Ein Abend voller Ueberraschungen...
Puenktlich trafen wir Abdullah wie verabredet um halb 9 vor dem Club Med, der direkt an den Platz der Gaukler angrenzt (Anmerkung Conny: Nachdem Abdullah vorletztes Jahr geschlagene 10 Minuten zu spaet kam und von mir einen gewaltigen Anschiss dafuer bekam, ist er seitdem sehr puenktlich...ganz entgegen den marrokanischen Gewohnheiten *grinns*). Wir sind dann zuerst an einem der Orangenstaende einen frisch gepressten Orangensaft (30 Eurocent pro Glas) trinken gegangen. Da rief dann Hisham an (...der Caddymastervom GC Amelkis, der sich im Lauf des Abends als Clubmanager geoutet hat, und auch etwas deutsch spricht) und meinte, dass er in 5 Minuten da sei. Abdullah hat uns dann zielgerichtet an einen einigermassen sauber aussehenden Garkuechenstand gelotst, wo wir zuerst eine lecker, heisse wenn auch inhaltlich undefinierbare Suppe assen. Ein neues Geschmackserlebnis. Der 2te Gang war dann Couscous mit Huhn...sehr lecker und sogar auf Porzellantellern inklusive Gabel (Anmerkung der Redaktion: In Marokko wird grundsaetzlich nur mit der rechten Hand gegessen, was ein gewisses Mass an Konzentration und Geschicklichkeit erfordert). Kaum mit dem Essen fertig (ca eine halbe Stunde nachdem Hisham anrief) erschien auch eben erwaehnter Hisham und gesellte sich zu uns. Nach kurzer Abstimmung wurde vorgeschlagen, die Lokalitaet zu wechseln und in ein "Cafe" zu gehen. Gesagt, getan...ueberraschender Weise fuehrte uns Hisham zu seinem Auto. Gaby war etwas ueberrscht aber nach einem aufmunternden und beruhigendem Nicken von Conny und Abdullah stiegen wir frohgemut ins Auto. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt landeten wir schliesslich vor einer marrokanischen Bar. Die laute Musik liess kaum eine Unterhaltung zu aber wir konnten nach mehrmaligem Umziehen ein einigermassen ruhiges Plaetzchen finden. Im Nebenraum feierte eine Teenagergruppe Geburstag inklusive Bauchtanzperformance. Conny's Wunsch nach einer Schischa (Wasserpfeife) wurde prompt erfuellt, so dass wir bald in dichten Rauchschwaden sassen.
(Anmerkung fuer MaPa Sonntag: Keine Sorge, diese Wasserpfeifen machen weder suechtig noch schoen, und es sind auch keine Drogen drin).
Aber auch ein sehr schoener Abend geht irgendwann zu Ende. Hisham, der Gentleman, hat uns nicht nur sicher zurueck ins Hotel gebracht sondern wird uns noch fuer morgen 2 Clubausweise ausstellen, die uns als Mitglieder des Amelkis Golfclubs ausweisen, mit denen wir morgen im Golfclub Samanah verguenstigtes Greenfee bekommen (Anmerkung Conny: Ich hoffe, der Clubausweis gilt auf Lebenszeit...) und mit dem wir auch die restlichen Tage in Amelkis guenstiger starten duerfen (Anmerkung Conny: Das hat Gaby sehr gut hingekriegt).
Jetzt sitzen wir noch in unserer Hotelbar auf einen Absacker und bereiten uns mental auf grosses Golf morgen vor (es kann nur besser werden) und werden heute Nacht bestimmt von tausend und einer Nacht-Traummaennern traeumen.

Tusbi u a la cheir, gute Nacht aus Marrakech!

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