Im Dreiländereck zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz befindet sich diese Mammutanlage mit 72 Löchern von denen bis 2008 die Platzerweiterungen in der Rheinebene, im Schlosspark der französischen Schokoladendynastie Burrus, abgeschlossen wurden. Die „Maquise de Sévigné“ der Schokoladendynastie Burrus genoß Weltruf: Exzellente Pralinen und Schokoladen brachten der französischen Haselnussmanufaktur bereits 1898 einen exklusiven Namen ein. Familienspross Jean-Paul Burrus eröffnete 2003 das Schokoladenmuseum „Les Secrets du Chocolat“ in Straßburg und setzte dann einen weiteren Grundstein der Familiengeschichte: In seinem 120 Hektar großen Schlosspark des „Château Hombourg“ entstand der zweite 36-Löcher-Parcours des Drei Thermen Golfresorts Markgräflerland.
Das Dreiländereck bietet Genuss für alle Sinne: Aufgrund der vielen Sonnenstunden schwärmen die einen von der Region, den anderen schmeichelt die französisch inspirierte Küche. In der sonnenverwöhnten Rheinebene, eingebettet in die Ausläufer des Schwarzwaldes und der Vogesen, thront das Herz der belebten Anlage: Die beiden 18-Löcher-Plätze Quellenhof und Kapellenberg. Der im Jahr 1997 gegründete Golfclub Bad Bellingen wurde am 31. März 2005 aufgelöst – und unter dem Namen Drei Thermen Golfresort Markgräflerland fortgeführt. Der Verein zählt über 2.000 Mitglieder. Schweizer, Franzosen und Deutsche bevölkern die weitläufige Anlage. Außerdem ziehen ca. 15.000 Greenfeespielerjährlich über den 36-Löcher-Parcous. Der erste Platz, der unter dem Namen Golfclub Bad Bellingen entstand, der Kapellenberg, hat sportlichen Anspruch. Mit knapp 6.000 Metern ist der Kapellenberg zwar nicht lang, aber seine Höhenunterschiede stellen jeden Golfer vor sportliche Herausforderungen. Präzision ist gefragt. Gesäumt von uralten Nuss- und Obstbäumen führen die Fairways über das Hochplateau. Vom Kapellenberg aus blickt man auf die Vogesen, den Schwarzwald und die Rheinebene. Bei klarer Sicht kann man sogar die imposanten Bergketten der Schweizer Alpen erspähen. Der Kapellenberg lebt von raffiniert angelegten Fairways, fein ondulierten großen Grüns und zahlreichen Bunkern, die bei jeglichem Fehlschlag sofort ins Spiel kommen. Die Runde auf dem Quellenhof ist ein langer Spaziergang durch die liebliche Landschaft. Rechts und links der Bahnen reihen sich etwa 2.500 neu angepflanzte Obstbäume. Im Hintergrund erstrecken sich die Hügel des Schwarzwaldes. Besonders schön ist das Panorama im Herbst, wenn das Laub die Bäume in ein buntes Blättermeer verwandelt. Pottbunker und anspruchsvolle Grüns bringen Abwechslung in die sonst eher eintönigen Fairways. Aufgrund der Mitgliederzahl und der Greenfeespieler sorgten die Betreiber für eine Ausweichfläche. Im französischen Hombourg wurde die Anlage um 36 Löcher erweitert. Die Bahnen wurden in ein 120 Hektar großen Waldgelände gebaut – 15 Kilometer entfernt, auf der gegenüberliegenden Rheinseite. In Deutschland wäre dieses Projekt nicht zu realisieren gewesen, denn es mussten hierfür 240.000 Quadratmeter Bäume abgeholzt werden. Die neuen Fairwayschluchten schlängeln sich durch den dichten Blätter- und Nadelwald und der Platz lässt ein wirklich herrschaftliches Design erkennen, einen echten Parklandcourse. Der sandige Boden, unter dem sich ein unterirdischer See befindet, kann ganzjährig bespielt werden und bietet eine optimale Ergänzung zur hügeligen Anlage in Bad Bellingen. Im Frühjahr 2007 wurden die ersten neun Löcher des Schlossparcours eröffnet. Ab 2008 folgte die Sanierung des alten „Château Hombourg“ aus dem Jahr 1670 – die Arbeiten haben das alte Gemäuer in ein aristokratisches Clubhaus verwandelt.
It´s over...
vor 16 Jahren

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